Inspiration & AnwendungOxidative Trocknung

Oxidative Trocknung – gut vernetzt!

Was bedeutet „Oxidative Trocknung“?

Um Auszuhärten benötigen Öle Sauerstoff (lat. Oxygenium), daher spricht man von der „oxidativen Trocknung“.

Den Sauerstoff erhält das Öl aus der Luft. Der Vorgang der oxidativen Trocknung unterscheidet sich fundamental vom UV-Verfahren, bei dem Lacke mittels ultravioletten Lichts (UV-Licht) aushärten.

 

Gut vernetzt – so härten Öle aus

Das Begriffspaar „Oxidative Trocknung“ wird beim Veredeln von Parkett und Holzfußboden mit 1K Ölen immer wieder verwendet, wobei „Oxidative Vernetzung“ den chemischen Härtungsprozess besser beschreibt: Denn die Öle vernetzen sich in der Trocknungsphase auf molekularer Ebene miteinander, sie „verharzen“. Bei diesem Prozess können die Moleküle ihren Ort der Imprägnierung nicht mehr verlassen; die Imprägnierung ist stabil und fixiert.

Die oxidative Trocknung ist also eine besondere Variante der chemischen Vernetzung. Hierbei findet die Verknüpfung der einzelnen Bindemittelmoleküle untereinander mit Hilfe von Luftsauerstoff als Vernetzungspartner statt.

Schnellere Trocknung der Öle wird durch folgende Faktoren gewährleistet:

• Höhere Temperatur

• Niedrige Luftfeuchtigkeit

• Niedrigere Schichtstärke

• Bessere Ventilation

Weitere Hintergrundinfos zur Trocknung von oxidativen Beschichtungssystemen finden Sie in unseren Technischen Tipps und Tricks!

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